FAQ

Was ist eine Smart City einfach erklärt?
Eine Smart City ist eine Stadt, die digitale Technik und viele kleine Sensoren nutzt, um den Alltag der Menschen bequemer, sicherer und ressourcenschonender zu gestalten – etwa durch intelligente Ampeln, smartes Parken oder eine bedarfsgerechte Energieversorgung.
Welche Vorteile und Nachteile hat eine Smart City?
Zu den Vorteilen zählen weniger Stau und Pendelzeit, ein schonenderer Umgang mit Energie sowie mehr Teilhabe und Sicherheit. Zu den Nachteilen gehören Fragen rund um Privatsphäre und das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, sowie das Gefühl, durch die Dauervernetzung kaum noch richtig abschalten zu können.
Wie komme ich im technisierten Alltag besser zur Ruhe?
Bewusste Offline-Zeiten, ein technikarmes Schlafzimmer, weniger Benachrichtigungen und kleine Achtsamkeits-Rituale helfen vielen Menschen, mehr Gelassenheit zu finden. Auch ein bewusst ruhig gestaltetes Zuhause – mit kleinen Ankern wie denen aus der Quintalis-Welt – kann dabei unterstützen, sich wohler zu fühlen.
Warum wache ich nachts auf und kann nicht durchschlafen?
Kurz aufzuwachen ist ganz normal. Meist schlafen wir sofort wieder ein, ohne es zu merken. Schwierig wird es erst, wenn in diesem Moment das Gedankenkarussell anspringt. Dann helfen die Sofort-Techniken – und vor allem: nicht auf die Uhr schauen.
Wie schaffe ich eine ruhige Schlafumgebung?
Kühl (viele empfinden 18–20 °C als angenehm), dunkel, leise und aufgeräumt. Technik möglichst aus dem Raum verbannen, das Bett wirklich nur zum Schlafen nutzen und abends für gedämpftes Licht sorgen. Je klarer der Raum „Ruhe" signalisiert, desto leichter fällt das Abschalten.
Soll ich aufstehen, wenn ich nicht einschlafen kann?
Ja, wenn du länger als etwa 20 Minuten wach liegst. Geh in einen anderen Raum, mach gedämpftes Licht an und lies ein paar Seiten. Sobald die Müdigkeit kommt, zurück ins Bett. So verknüpft dein Kopf das Bett wieder mit Schlaf statt mit Wachliegen und Grübeln.
Wie lange dauert es, bis neue Schlafgewohnheiten wirken?
Gib dir zwei bis drei Wochen. Der Körper braucht etwas Zeit, um sich auf feste Zeiten und neue Abendrituale einzustellen. Ein einzelner guter Abend verändert wenig – die Regelmäßigkeit macht den Unterschied.
Wie unterstützen mich die Quintalis-Produkte im Alltag?
Die Quintalis‑Produkte unterstützen dich im Alltag, indem sie deine Umgebung harmonischer gestalten und dich zu einer bewussteren, ausgeglicheneren Lebensführung einladen. Sie können helfen, Räume ruhiger wirken zu lassen und äußere Einflüsse weniger belastend wahrzunehmen – ganz ohne technische Anwendung oder aktives Zutun.

Ob zuhause, im Büro oder unterwegs: Quintalis begleitet dich dabei, mehr Klarheit, Ruhe und Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen.
Wie schnell spüre ich eine Veränderung?
Sobald du ein Quintalis‑Produkt aufstellst, beginnt es, seine harmonisierende Wirkung in deinem Umfeld zu entfalten. Viele Menschen nehmen direkt eine angenehmere, ruhigere Atmosphäre wahr, andere spüren die Veränderung im Laufe der Zeit bewusster – ganz individuell.
Brauchen die Produkte Strom oder Wartung?
Nein, unsere Produkte benötigen weder Strom noch Wartung. Alle Quintalis‑Modelle arbeiten vollkommen passiv, verbrauchen keine Energie und müssen nicht gereinigt, geladen oder technisch überprüft werden.

Einmal aufgestellt, begleiten sie dich zuverlässig und dauerhaft – ganz ohne Aufwand.
Sind die Produkte wissenschaftlich getestet?
Das Forschungsinstitut Dartsch Scientific führte unabhängige zellbiologische Untersuchungen zu unseren Quintalis Produkten Lebensamulett, Wavebalance und Bodybalance durch. Dabei wurden Zellkulturen unter Laborbedingungen (in vitro) beobachtet, um mögliche Einflüsse auf Zellaktivität, Zellvitalität und Regenerationsprozesse zu prüfen.

In diesen Tests zeigten sich auf Zellebene förderliche Effekte, unter anderem Hinweise auf eine schnellere Zellregeneration, eine höhere Zellstoffwechselrate und eine verbesserte Zellüberlebensfähigkeit bei Belastung durch oxidativen Stress.
Warum sind Premium-Harmonisierer wie der "Genial" eine lohnende Investition?
Der Genial bringt Ruhe in dein Leben – genau dort, wo Stress, Technik und Hektik den Ton angeben. Er harmonisiert große Räume wie Wohnungen, Häuser oder Büros und schafft eine Atmosphäre, in der Entspannung, Gelassenheit und innere Balance wieder spürbar werden.
Besonders in Umgebungen mit vielen digitalen Geräten wirkt er als stabiler Ruhepol, der Anspannung ausgleicht und dein Wohlbefinden stärkt. Mit einem Wirkbereich von 30 Metern begleitet er dich zuverlässig und völlig stromfrei.
Kann ich Produkte für Körper, Raum und Auto kombinieren?
Jedes unserer Produkte erfüllt einen eigenen Zweck und wirkt in einem bestimmten Anwendungsbereich besonders unterstützend. Ob für dein persönliches Wohlbefinden, eine harmonische Atmosphäre in deinen Räumen oder ein ausgeglichenes Umfeld im Auto: Quintalis begleitet dich ganzheitlich – überall dort, wo du Balance spüren möchtest.
Gibt es eine Garantie, falls ich nicht zufrieden bin?
Damit du die sanfte Veränderung für dein Wohlbefinden ganz in Ruhe erleben kannst, geben wir dir volle 30 Tage Zeit. Teste deinen neuen Begleiter ohne Druck und völlig risikofrei.
Sollte er nicht zu dir passen, erhältst du dein Geld zurück* – die Rücksendekosten trägst du selbst.

* Sollten Gebrauchsspuren, wie Kratzer oder Beschädigungen auf dem Produkt sein, behalten wir uns eine Teilerstattung vor.
Können die Produkte ärztliche Behandlungen ersetzen?
Die hier vorgestellte Technologie entspricht – ähnlich wie Homöopathie und andere naturheilkundliche Verfahren– nicht der schulwissenschaftlichen Auffassung. Die Wirkungen und Effekte der Produkte sind schulwissenschaftlich nicht anerkannt. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung oder Beratung.
Was kostet mich eine Rückgabe der Bestellung?
Im Rahmen unserer 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie entsteht für Dich keine Bearbeitungsgebühr – Du übernimmst lediglich die Kosten für den Rückversand. 
Muss ich die Originalverpackung aufheben?
Am besten verwendest Du sie für den Rückversand, geöffnet ist völlig in Ordnung. Hast Du sie nicht mehr, verpacke das Produkt einfach so, dass es gut geschützt bei uns ankommt.
Wie schnell bekomme ich bei der 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie mein Geld zurück?
Sobald Dein Produkt bei uns angekommen und kurz geprüft ist, veranlassen wir die Erstattung über Dein ursprüngliches Zahlungsmittel. Ein paar Tage Bearbeitungszeit solltest Du einplanen.

Die 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie gilt ausschließlich für Einkäufe, die über unseren Onlineshop getätigt wurden.
Was passiert, wenn das Produkt innerhalb der 30 Tage Zufriedenheitsgarantie leichte Gebrauchsspuren hat?
Ganz normal – Du darfst das Produkt schließlich ausprobieren. Nur bei deutlichen Gebrauchsspuren oder Beschädigungen finden wir mit einer anteiligen Erstattung eine faire Lösung. In aller Regel erhältst Du den vollen Betrag zurück.


Schränkt die 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie meine gesetzlichen Rechte ein?
Nein, im Gegenteil. Die Garantie ist eine freiwillige Leistung obendrauf. Dein gesetzliches Widerrufsrecht und die gesetzliche Gewährleistung bleiben vollständig erhalten.

Hinweis: Die 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie kann ausschließlich für Produkte in Anspruch genommen werden, die direkt über den Onlineshop erworben wurden. Für Einkäufe über Händler, Marktplätze oder andere Vertriebspartner gelten deren jeweilige Rückgabe- und Garantiebedingungen.
Fährt man im Elektroauto wirklich entspannter?
Viele empfinden es so – vor allem wegen des geringeren Geräuschpegels und weil das Schalten wegfällt. Im Stop-and-go macht das einen spürbaren Unterschied. Ein moderner, gut gedämmter Verbrenner mit guter Assistenz fährt sich aber ebenfalls sehr angenehm. Entscheidender als der Antrieb sind Ausstattung, Sitzposition – und die eigene Fahrweise.
Was hilft gegen Stress im Stau?
Am meisten hilft, den Stau nicht als verlorene Zeit zu sehen: Du kommst ohnehin nicht schneller an. Also Abstand lassen, ruhig atmen, die Schultern lockern und etwas Ruhiges hören. Und beim nächsten Mal mit Puffer losfahren – dann verliert der Stau seinen Schrecken.
Wie fahre ich mit Kindern im Auto ruhiger?
Vor der Fahrt klären, was alle brauchen: Trinken, Beschäftigung, Toilettenpause. Ein gemeinsames Hörspiel beruhigt oft mehr als jede Ermahnung. Und ganz wichtig: Diskussionen von der Rückbank nicht während der Fahrt klären wollen. Das kostet genau die Aufmerksamkeit, die du vorne brauchst.
Machen Assistenzsysteme das Fahren wirklich entspannter?
In der Regel ja, wenn man sie kennt und ihnen vertraut. Abstandstempomat und Spurhalte-Assistent nehmen viele kleine Korrekturen ab. Wichtig ist, sich einmal in Ruhe damit vertraut zu machen. Ein System, dessen Verhalten man nicht einschätzen kann, verunsichert eher, als dass es hilft.
Kann man Gelassenheit lernen?
Zum Teil. Gut üben lässt sich eine Sache: erst ausatmen, dann reagieren. Das wird mit der Zeit zur Gewohnheit. Nicht üben lässt sich dagegen ein Tag mit zu vielen Terminen. Deshalb bringt es meistens mehr, den Tag zu entlasten, als an sich selbst zu arbeiten.
Warum verliere ich ausgerechnet bei Kleinigkeiten die Nerven?
Weil die Kleinigkeit nicht der Grund ist. Sie ist nur das Letzte in einer langen Reihe. Den ganzen Tag hast du dich zusammengenommen, und irgendwann ist die Geduld aufgebraucht. Dann reicht ein zerbrochener Teller. Das sagt nichts über dich – nur etwas über den Tag.
Wie bleibe ich mit Kindern ruhiger?
Am meisten hilft das, was vorher passiert. Feste Zeiten für Essen, Hausaufgaben und Zubettgehen ersparen jeden Tag dieselbe Diskussion. Angekündigte Wechsel nehmen viel Widerstand raus: „In fünf Minuten räumen wir auf." Und wenn du selbst am Limit bist, wird es schneller laut – das gehört auch zur Wahrheit. Für den Moment, in dem es trotzdem kippt, gibt es die vier Akut-Tipps.
Ich schaffe keine feste Pause am Tag. Was dann?
Dann fang mit fünf Minuten an und leg sie auf eine feste Uhrzeit. Wichtiger als die Dauer ist, dass die Pause wirklich jeden Tag stattfindet. Was nur stattfindet, wenn Zeit übrig ist, findet nie statt.
Ein Tipp dazu: Das Handy in der Pause liegen lassen. Die meisten stellen fest, dass sie nichts verpassen – und dass die Pause dadurch erst zur Pause wird.
Welche Smart-Home-Funktionen sind wirklich sinnvoll?
Als Faustregel hilft eine einzige Frage: Übernimmt das Gerät eine Arbeit, oder gibt es nur eine Funktion dazu? Ein Saugroboter saugt selbst, eine Waschmaschine mit Startzeit läuft nachts zum günstigeren Tarif – beides nimmt etwas ab. Rezeptvorschläge im Toaster oder eine Kamera im Kühlschrank geben dagegen etwas dazu, das man erst einmal bedienen muss.
Braucht ein Toaster eine App?
Meistens nicht. Wer damit vor allem Toast und Sandwiches macht, benutzt genau eine Funktion – und die liegt bei den smarten Modellen oft eine Menüebene tiefer als vorher. Dasselbe gilt für Wasserkocher und Mikrowelle: Wer sie bedient, steht direkt davor.
Was passiert nach einem Stromausfall?
Das hängt vom System ab. Viele Geräte verbinden sich von allein wieder, andere müssen neu eingerichtet oder angemeldet werden. Deshalb lohnt vor dem Kauf ein Blick darauf, ob es einen Weg ohne App gibt: einen Schalter an der Wand, ein Rad am Thermostat, einen Schlüssel für die Tür.
Wir nutzen die Hälfte der Funktionen nicht mehr. Was jetzt?
Das ist normal und kein Grund, alles abzubauen. Es hilft, einmal durchzugehen, was im letzten Jahr wirklich benutzt wurde. Der Rest darf zurück auf die einfache Bedienung – Schalter statt App.
Wie viel Bildschirmzeit ist für Kinder angemessen?
Der Elternratgeber SCHAU HIN! nennt als Anhaltspunkt: bis zu einer halben Stunde am Tag für Vier- bis Fünfjährige, bis zu einer Stunde für Sechs- bis Neunjährige. Ab zehn Jahren empfiehlt er ein Wochenkontingent statt einer Tagesgrenze. Auch das Familienportal des Bundes verweist auf diese Staffelung. In der Praxis ist aber wichtiger, dass die Abmachung feststeht und für alle nachvollziehbar ist.
Wie setze ich Regeln durch, ohne jeden Abend zu streiten?
Indem das Ende nicht von dir kommt. Ein Wecker nimmt dich aus der Rolle der Spielverderberin, und mit ihm lässt sich nicht verhandeln. Am besten klingelt er zweimal: zehn Minuten vorher und zum Schluss.
Braucht ein Kind mit zwölf schon ein eigenes Smartphone?
Das entscheidet jede Familie selbst, und es hängt stark vom Umfeld ab – wenn in der Klasse alle Absprachen über einen Chat laufen, ist ein Kind ohne diesen Chat schnell außen vor. Wichtiger als das Ob ist oft die Frage, was das Gerät können muss. Ein Handy für den Schulweg braucht keine mobilen Daten und keine Messenger-Apps: Es soll erreichbar machen, wenn der Bus ausfällt. Nach der Schule kann es ausgeschaltet in der Tasche bleiben. Ein Notfallhandy und ein Alleskönner sind zwei verschiedene Geräte, auch wenn beide gleich aussehen.
Muss ich mich selbst an die Regeln halten?
Es macht die Sache deutlich einfacher. Eine Abmachung mit Ausnahmen für Erwachsene wird jeden Abend neu in Frage gestellt. Und Kinder richten sich ohnehin weniger danach, was gesagt wird, als danach, was sie sehen.
Ist es schlimm, wenn abends der Fernseher läuft?
Gemeinsam etwas anzuschauen ist etwas ganz anderes als ein Gerät, das nebenbei läuft. Beim Nebenbeilaufen brechen Gespräche ab, ohne dass es jemandem auffällt. Die einfachste Regel ist deshalb: an oder aus.
Wir haben schon oft Regeln versucht, es klappt nie. Was jetzt?
Dann war die Regel meistens zu kompliziert oder zu streng. Eine großzügige Abmachung, die eine Woche lang wirklich gilt, bringt mehr als eine strenge, die nach drei Tagen wieder verhandelt wird. Fang mit einem einzigen Punkt an – etwa dem Esstisch – und lass den Rest erst mal, wie er ist.

Und wenn Regeln bei euch grundsätzlich nicht greifen, lohnt sich der andere Weg: nicht begrenzen, sondern etwas finden, das interessanter ist. Kochen, basteln, sammeln, bauen – ein Kind, das an einer Sache dran ist, denkt seltener ans Tablet.
Mein Armband ist kaputt gegangen. Gibt es Ersatz?
Ja. Auf der Produktseite von Bodybalance Ersatzarmbänder findest du die Armbänder auch einzeln, ohne Platine.
Wichtig: Die Platine der neuen Edition passt nicht zu den älteren Modellen. Wenn du noch ein älteres Armband trägst, ruf uns bitte kurz an – dann klären wir das gemeinsam.
Mein Armband ist versehentlich mit in die Wäsche gekommen. Ist es hin?
Wir können dich beruhigen: 40 Grad und eine Stunde Waschgang machen dem Armband nichts aus. Du kannst es auch beim Duschen anlassen. Nur größere Hitze ab etwa 60 Grad solltest du vermeiden. Hat es 60 Grad oder mehr erwischt, kannst du uns gerne anrufen.
Kann ich das Bodybalance mit in die Sauna nehmen?
Davon würden wir abraten. In der Sauna liegen die Temperaturen deutlich über dem, was das Armband verträgt – leg es davor einfach ab.
Meine Frage steht hier nicht dabei. Was jetzt?
Ruf uns an unter +49 (0)9903 931940-0, montags und donnerstags 8–12 Uhr, dienstags 8–17 Uhr. Oder schreib uns über das Kontaktformular. Wir sammeln die Fragen, die häufiger kommen – vielleicht steht deine beim nächsten Mal hier.
Welche Technik soll ich nehmen?
Die, die dir am angenehmsten klingt. Wer schnell ins Grübeln kommt, fährt mit der Körperreise oder dem schönen Ort meist gut – beide füllen den Kopf aus. Wer angespannt ist, startet besser mit dem Atmen. Wechsle nicht ständig: Bleib eine Weile bei einer.
Was tun, wenn ich nachts aufwache und nicht mehr einschlafen kann?
Bleib liegen und probier eine der vier Techniken – am besten die Atmung oder die Körperreise. Wichtig ist, nicht auf die Uhr zu schauen und das Handy nicht anzufassen. Wenn du nach etwa 20 Minuten immer noch wach bist, steh lieber kurz auf, statt dich zu ärgern.
Was, wenn nichts davon wirkt?
Dann steh auf. Wirklich. Weiterliegen und sich ärgern ist das Einzige, was die Sache verschlimmert. Ein anderer Raum, gedämpftes Licht, ein paar Seiten lesen – und zurück ins Bett, wenn die Augen schwer werden.
Ist es schlimm, wenn ich eine Nacht kaum schlafe?
Nein. Der Körper kommt mit einzelnen kurzen Nächten gut zurecht und holt sich die Erholung später zurück. Die Sorge davor ist meist belastender als die Nacht selbst. Wenn es allerdings über Wochen so geht, sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Was mache ich, wenn ich sofort ruhig werden muss?
Ausatmen – länger als einatmen, drei- bis viermal. Diese eine Technik funktioniert überall: im Gespräch, im Auto, vor den Kindern. Niemand merkt etwas davon. Die anderen drei brauchen ein paar Sekunden mehr.
Ich habe meine Kinder angeschrien. Was jetzt?
Erst kurz durchatmen. Die Geduld reißt bei allen Eltern irgendwann – das sagt nichts über dich. Dann hingehen und erklären: dass du laut geworden bist, dass es dir leidtut und dass es nicht an ihnen lag. Damit ist die Sache für Kinder meist erledigt. Sie brauchen keine perfekten Eltern – sie brauchen eine Erklärung für das, was sie erlebt haben.
Warum soll ich nicht tief einatmen?
Weil tiefes Einatmen eher wach macht. Beruhigend wirkt das lange Ausatmen. Deshalb der Rat: kurz einatmen, doppelt so lange ausatmen.
Und wenn keine der vier Techniken hilft?
Dann liegt es meist nicht an der Technik, sondern am Tag davor. Wer über Wochen keine Pause hatte, kommt mit vier Sekunden Ausatmen nicht weit. Dann lohnt der Blick auf den ganzen Alltag. Teile deinen Sorgen mit deinem Partner. Besprecht das Problem und versucht die Ursache zu finden. Und wenn alles nichts hilft, die Anspannung bleibt, nutze ein Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Was, wenn keiner mitmacht?
Dann mach es allein weiter. Abräumen, rausgehen, Handy weglegen – das funktioniert auch als Einzelperson, und oft kommt jemand nach ein paar Minuten von selbst dazu. Was nicht funktioniert, ist Auffordern: „Kommt schon, macht mit" erzeugt Widerstand statt Bewegung.
Muss ich das jeden Abend machen?
Nein. Diese vier Dinge sind für den einzelnen Abend gedacht, an dem es gerade festgefahren ist. Wenn es öfter so läuft, liegt es selten am Abend selbst – dann hilft eine feste Abmachung mehr als ein guter Einfall.
Bei uns funktioniert nichts davon. Was noch?
Dann probier es umgekehrt: nicht reden wollen, sondern etwas tun, das von allein interessant ist. Ein Kartenspiel auf den Tisch legen und anfangen zu mischen, ohne jemanden zu fragen. Kekse backen. Etwas reparieren, das schon lange rumliegt. Wer neugierig wird, kommt dazu – und dann redet es sich von selbst.
Und wenn die Kinder schon größer sind?
Bei Jugendlichen wirkt der Ortswechsel am besten. Nebeneinander im Auto, beim Spazierengehen oder beim gemeinsamen Abwasch reden sie deutlich eher als gegenüber am Tisch. Direkte Fragen kommen dagegen leicht wie ein Verhör an – da hilft Geduld mehr als eine gute Frage.

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